Am Donnerstag, den 25.06.2026, haben wir als Gemeinschaftsschule Faldera den diesjährigen Courage-Tag gefeiert. Zum Auftakt gab es neben den Begrüßungsreden für alle ein mitreißendes Konzert von Simon Will und Band in der Sporthalle. Die Jahrgänge 5–6 haben anschließend an einem Antirassismus-Workshop mitgewirkt bzw. die Ausstellung „Was ihr nicht seht“ von Dominik Lucha besucht. Der 7. Jahrgang ist in das Jüdische Museum Rendsburg gefahren und hat an Führungen bzw. Stolpersteinrundgängen teilgenommen. Die Jahrgänge 8–12 waren bei verschiedensten Workshops zu den Themen Rassismus, Sexismus, Nachhaltigkeit, Fake News usw. dabei, wobei auch Kulturschaffende Angebote in den Bereichen Video, Graffiti, Chor, Theater … gemacht haben. Die 8d war bei Holstein Kiel im Stadion zu Besuch. Die Geschichtsprofile aus der Oberstufe haben bei der Verlegung der neuen Stolpersteine, die teilweise nur durch die tolle Recherche der Klasse 13a von Herrn Steppat zustande gekommen sind, in der Innenstadt Biografien der Betroffenen verlesen. Auch für die Lehrkräfte gab es in diesem Jahr einen Workshop: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat darüber informiert, wie neutral Lehrkräfte wirklich sein müssen und dass es wichtig ist, Haltung zu zeigen.
Gerade für die jüngeren Schülerinnen war zweifelsohne das Konzert sowie die Autogrammstunde mit Simon Will ein Highlight, das sie ihr Leben lang nicht vergessen werden. Sowohl der Sänger als auch seine Band stehen aktiv für Werte wie Demokratie und Zusammenhalt ein, was sich auch in Songs wie „Elon auf den Mars“ oder „Welt gegen uns“ widerspiegelt. Noch Stunden nach dem offiziellen Schulschluss um 12 Uhr standen die jüngeren Schülerinnen Schlange, um ein Selfie oder ein Autogramm zu ergattern. Mit Recht kann man davon sprechen, dass der Tag ein Fest für die Demokratie und den Zusammenhalt war. Eine Schülerin aus dem 10. Jahrgang, die häufig Rassismus erlebt, resümierte mit Blick auf das Programm im Anschluss: „Nun habe ich zum ersten Mal an meiner Schule echte Repräsentation erfahren und das Gefühl von Zugehörigkeit verspürt.“
Finanziert wurde der Tag durch Projektgelder von „Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule“ des Ministeriums für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, des Projekts „Kulturschule“ der Gemeinschaftsschule Faldera, des Kinder- und Jugendschutzbüros der Stadt Neumünster, des Kulturbüros der Stadt Neumünster sowie des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, das über die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Neumünster verwaltet wird.